Baum-Geschichten

Baum-Geschichten

Ein Spaziergang von Botanik zu Biographie  Während eines Spaziergangs, der uns in der Stadt Zürich zu Bäumen aus verschiedenen Ländern führen wird, treffen wir auf Performances und Geschichten, die von Zürchern mit globalen Wurzeln veranstaltet und erzählt werden. In Zürich, einer kosmopolitischen Metropole, gedeihen hunderte von Baumarten. Einige Vertreter leben hier bereits seit Tausenden von Jahren, andere erst seit kurzer Zeit. Wir laden eine kleine Gruppe von Zürchern, die, wie die Bäume globale Wurzeln aufweisen, ein, einen Baum zu wählen, der ihr/ sein Herkunftsland repräsentiert. Beim ausgewählten Baum soll eine öffentliche Performance inszeniert. Der Form der Performance sind keine Grenzen gesetzt – eine Geschichte, ein Lied, ein Tanz oder jede andere denkbare Form ist möglich. Was bedeutet es, hier in Zürich einem Baum aus dem eigenen Heimatland zu begegnen? Fühlt sich der Anblick angenehm an? Löst er Freude oder Heimweh aus? Oder beides? Führt der Anblick zu einer stärkeren Verwurzelung oder führt er zur Entfremdung? Welche Baum hat der Baum in der Kultur zu Hause, und wie kann er helfen, sich in einer neuen Umgebung neu zu verankern? Das Projekt zielt darauf ab, die öffentliche Wahrnehmung der globalen Natur Zürichs zu schärfen und den Dialog zu Unterscheidungen wie einheimisch versus nicht einheimisch in der Natur anzuregen. Baum-Geschichten ist Teil der Veranstaltung Stadtnatur, die vom 19. bis 21. Mai 2017 stattfindet. Der Event findet am Freitagabend in Form eines eineinhalb-stündigen Spaziergangs statt, gefolgt von einem Apéro im Pavillon an der Uraniastrasse. Der Event Baum-Geschichten wird von Environmental Humanities Schweiz (www.environmentalhumanities.ch) initiiert und organisiert. Wir sind eine Gruppe, bestehend aus Ökologen, Künstlern, Philosophen, Historikern und Sozialwissenschaftlern, die zu einem Dialog anregen...

Baum-Geschichten: 19 Mai 2017

Ein Spaziergang von Botanik zu Biographie Während eines Spaziergangs, der uns in der Stadt Zürich zu Bäumen aus verschiedenen Ländern führen wird, treffen wir auf Performances und Geschichten, die von Zürchern mit globalen Wurzeln veranstaltet und erzählt werden. In Zürich, einer kosmopolitischen Metropole, gedeihen hunderte von Baumarten. Einige Vertreter leben hier bereits seit Tausenden von Jahren, andere erst seit kurzer Zeit. Wir laden eine kleine Gruppe von Zürchern, die, wie die Bäume globale Wurzeln aufweisen, ein, einen Baum zu wählen, der ihr/ sein Herkunftsland repräsentiert. Was bedeutet es, hier in Zürich einem Baum aus dem eigenen Heimatland zu begegnen? Fühlt sich der Anblick angenehm an? Löst er Freude oder Heimweh aus? Oder beides? Führt der Anblick zu einer stärkeren Verwurzelung oder führt er zur Entfremdung? Das Projekt zielt darauf ab, die öffentliche Wahrnehmung der globalen Natur Zürichs zu schärfen und den Dialog zu Unterscheidungen wie einheimisch versus nicht einheimisch in der Natur anzuregen....